Nur noch 3 Monate

Hey,

ich weiß, ich habe noch nicht mal die letzten Monatsupdates hochgeladen, aber ich habe irgendwie grad mehr Lust über was Aktuelles zu schreiben, als über die ganzen Sachen, die schon eine Weile her sind. Deswegen kommt dieser Artikel hier jetzt zwischendrin. Das hier wird mehr so eine Art Gefühlsupdate, also wie es mir gerade so geht und nicht so sehr, was ich gemacht habe.

Der März ist vorbei, ich habe also nur noch 3 Monate übrig hier. Irgendwie ist es komisch zu wissen, dass das hier alles bald vorbei ist. Ich meine immerhin habe ich noch einen Monat länger hier, als sie meisten anderen Austauschschüler (was daran liegt, dass ich ja auch erst ziemlich spät hierher gekommen bin), was ich eigentlich ziemlich gut finde. Manchmal freue ich mich schon auf zu Hause, also vor allem darauf meine Freunde und Familie wiederzusehen, aber um ehrlich zu sein will ich hier noch nicht weg. Ich weiß, dass sich 3 Monate noch ziemlich lang anhören, aber die letzten 7 sind so schnell vorbei gegangen, dass die 3 sich wie nichts anfühlen werden. Meine Springbreak und damit meine letzten Ferien hier sind schon fast vorbei, was einfach total krass ist. Ich versuche auf jeden Fall die Zeit, die ich noch übrig habe zu genießen und so gut zu nutzen wie es geht!

Falls es euch interessiert, wie es so ohne Luisa ist: ehrlich gesagt gut. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich sie nicht vermisse oder dass die Zeit mit ihr nicht toll war, aber ich glaube es war ganz gut, dass ich die zweite Hälfte meines Auslandsjahres mehr dazu „gezwungen“ wurde wirklich etwas mit den Leuten hier zu machen. Ich habe bei der Girls Sports Night mitgemacht (was genau das ist erklär ich in einem anderen Artikel), was definitiv eine mega gute Entscheidung war. Es hat mega viel Spaß gemacht und ich habe richtig nette Leute (besser) kennengelernt. Allgemein habe ich hier jetzt auch Freunde gefunden und mich auch schon öfter mit welchen getroffen. Trotzdem bin ich nicht in einer Freundesgruppe drin, wie die meisten hier; meine Freunde sind alle mehr oder weniger aus verschiedenen Gruppen, was daran liegen könnte, dass auf meine Schule ca. 2000 Leute gehen. Außerdem habe ich auch (noch) keine so guten Freunde, wie in Deutschland (was vielleicht auch daran liegen könnte, dass ich hier ja jetzt noch nicht so lange wie in Deutschland lebe). Ich versuche so viel es geht mit den Leuten hier zu machen, aber das ist nicht immer so einfach, weil ich ja nicht so nah an der Schule wohne, viele hier arbeiten und logischerweise auch andere Freunde haben. Tut mir leid, wenn das jetzt ein bisschen negativ klingt, das ist nicht so gemeint, weil im großen und ganzen alles gut ist mit den Leuten hier .

Auch mit meiner Gastfamilie ist alles gut. Ich habe mich ja von Anfang total wohl bei ihnen gefühlt, aber je länger ich hier wohne, desto „normaler“ wird alles und desto mehr fühlt es sich wirklich wie eine Familie an. Ich will ehrlich gesagt gar nicht darüber nachdenken, wie es wird ihnen Tschüss zu sagen.

Außerdem glaube ich, dass es allgemein richtig schwer wird, von hier wegzugehen. Ich mein, es war schon traurig aus Deutschland wegzugehen, aber damals wusste ich, dass ich wiederkommen würde und in 10 Monaten meine Freunde und Familie wiedersehen würde. Aber hier wegzugehen bedeutet mein Leben hier für immer zu verlassen (ja, ich weiß das klingt dramatisch, aber es stimmt). Natürlich kann ich in den Ferien oder so zurückkommen und meine Freunde und Familie hier besuchen, aber ich werde nie wieder hier leben. In Deutschland haben sich natürlich auch ein paar Sachen geändert während ich weg war und es wird wahrscheinlich auch nicht mehr genau sein wie davor, aber ich werde wieder dort leben und alle Leute, die mir wichtig sind werden noch da sein, deswegen kann man das nicht so wirklich vergleichen.

So, das war jetzt ein kleines Update wie es mir gerade so geht. Die Leute, die in letzter Zeit mit mir geredet haben (was wahrscheinlich nicht so viele sind, weil ich versuche meine Zeit in Amerika mehr mit amerikanischen Leuten zu verbringen, als am Handy mit deutschen) haben vielleicht manche Sachen davon schon gehört, aber naja jetzt musstet ihr’s halt nochmal lesen. Aber wie auch immer, ich hoffe, dass es hier jetzt endlich mal noch warm wird, sodass ich auch noch ein bisschen amerikanischen Sommer erlebe, haha.

Also, bis bald

Lilli

Florida und Weihnachten

Hey,

wie die meisten wahrscheinlich mitbekommen haben, war ich über Weihnachten, genau genommen von 16. bis zum 26. Dezember mit meiner Gastfamilie in Florida, um die Familie meiner Gastmutter zu besuchen und zusammen zu feiern. Ich habe mich natürlich voll darauf gefreut, weil ich noch nie in Florida war und ehrlich gesagt auch nie erwartet hätte dort während meinem Auslandsjahr in den Urlaub zu gehen. Ich werde wahrscheinlich nicht auf jeden Tag einzeln eingehen, aber trotzdem erzählen, was wir so gemacht haben. Noch zur Erklärung: In Amerika ist am 24. Christmas Evening, aber erst am 25. Christmas Day; da gibt es dann auch morgens die Geschenke. Aber wie auch immer, ich fange jetzt mal an bevor diese Einleitung hier schon wieder zu lang wird.

Also, am 16. Dezember haben wir morgens fertig gepackt und haben dann den Zug zum Flughafen genommen. Nachdem wir eingecheckt haben, hatten wir noch ein bisschen Zeit am Gate, die wir hauptsächlich damit verbracht haben aufzupassen, dass Veda und Abel nicht zu weit weglaufen, was aber eigentlich ganz lustig war. Dann sind wir auch schon ins Flugzeug gegangen. Ich saß nicht mit meiner Gastfamilie zusammen, weil sie meinen Flug später dazu gebucht haben, aber dafür hatte ich einen Fensterplatz. Außerdem gab es im Flugzeug Wifi und einen gratis Snack, was ich voll cool fand, haha. In Tampa angekommen, habe ich dann Michelle´s Familie kennengelernt (ich kannte bis jetzt nur ihre Eltern und Schwester). Dann haben wir uns ein Auto gemietet und auf dem Weg zum Haus von Michelle´s Tante noch Abendessen geholt. Dort angekommen, haben wir dann eigentlich nur noch gegessen und sind dann schlafen gegangen.

Am nächsten Tag haben wir auch nicht sehr viel gemacht; wir waren eigentlich nur einkaufen und die restliche Zeit war ich am Pool, weil es draußen 20 Grad hatte und damit wärmer war als im Haus, das mega runterklimatisiert war.

Am Montag haben wir uns dann mit Michelles Onkel und einer Freundin von meinen Gasteltern zum Frühstück getroffen. Es war voll lecker und das Wetter war auch richtig schön, weswegen ich voll gute Laune hatte. Danach bin ich dann mit Michelle, Nancy (das ist die Freundin) und Veda in die Mall gegangen um ein paar T-Shirts für Veda zu kaufen. Danach sind wir dann zu ihrem Apartment gegangen, weil wir dort die nächsten 2 Tage übernachtet haben. Nach einer Weile sind wir dann nochmal losgegangen um einzukaufen und den Sonnenuntergang am Strand anzuschauen. Es war richtig schön am Strand (wer hätte es gedacht) und sogar so warm, dass man im T-Shirt rumlaufen konnte, weswegen es sich auch nicht wirklich wie Dezember angefühlt hat. Danach hatten wir noch Pizza zum Abendessen.

Am nächsten Tag sind wir relativ früh aufgestanden, weil wir ins Disneyland gegangen sind. Dort sind wir ein paar Bahnen gefahren, die wir mit meinen Gastgeschwistern machen konnten und haben uns dann eine Mickey Mouse Brezel geholt. Danach sind wir noch so was gefahren, bei dem man in kleinen Autos sitzt und selber lenken muss. Dann sind wir in ein Restaurant und haben (Falafel) Burger zu Mittag gegessen. Ich bin dann mit Michelle und Veda zu Space Mountain gegangen (das ist eine Achterbahn, die so ähnlich ist wie Eurosat), während Abel und Charlie irgendwo anders waren. Danach haben wir uns noch bei der Fluch der Karibik Bahn getroffen und uns zum Schluss noch ein Ananaseis geholt, bevor wir wieder nach Hause gegangen sind.

Die nächsten Tage haben wir nicht so mega viel gemacht, wir haben hauptsächlich Freunde und Familie von meiner Gastfamilie getroffen, aber ich glaube nicht, dass es für euch so spannend ist, deswegen gehe ich da jetzt nicht genauer drauf ein. Das nächste „spannende“ war dann Weihnachten.

Am 24. bin ich morgens ganz normal aufgestanden (wer hätte es gedacht haha), hab gefrühstückt und mich fertig gemacht, weil wir dann in die Kirche gegangen sind. Der Gottesdienst war moderner als der in Deutschland; dort war zum Beispiel eine Band mit Schlagzeug. Die Predikt fand ich persönlich ein bisschen „aggressiv“, weil sie, finde ich, gezeigt hat, dass die Leute der Meinung waren, dass das Christentum die beste (und vielleicht auch die einzige richtige) Religion ist, aber sonst hat es mir eigentlich voll gut gefallen, vor allem weil relativ viel gesungen wurde. Danach sind wir dann wieder nach Hause gefahren und ich habe Michelle beim Kochen für das Essen später geholfen. Dann sind wir zu ihrer Großmutter und (ich glaube) ihrer Tante gefahren, um dort Weihnachten zu feiern. Wir haben zusammen gegessen und ich habe mich mit Michelle´s Tante über mein Auslandsjahr und Deutschland unterhalten (ihr Ex-Mann ist Deutscher und sie ist immer noch mit seinen Eltern in Kontakt), aber auch über politics (ich weiß grad nicht wie ich das am besten übersetzen soll). Als wir wieder „zu Hause“ waren, war ich erstmal im Whirlpool und hab dann noch mit den anderen Geschenke für den nächsten Tag eingepackt, bevor ich schlafen gegangen bin.

Am 25. Bin ich als ich aufgewacht bin gleich aufgestanden, damit meine Gastgeschwister nicht so lang mit dem Geschenke auspacken warten mussten. Es war einfach richtig krass wie riesig der Baum (übrigens aus Plastik, was ich aber erst nach ein paar Tagen gemerkt hab, weil er so echt aussah) war und auch wie viele Geschenke darunter waren. Wir waren zwar auch fast 10 Leute, die sich alle gegenseitig Sachen geschenkt haben, aber es sah trotzdem fast aus wie in einer übertriebenen Werbung (ich mach unten noch ein Bild hin, dass ihr euch das besser vorstellen könnt). Auf jeden Fall haben wir dann Geschenke ausgepackt, und ich habe noch voll viel bekommen, was einfach mega nett war, weil ich das einfach gar nicht erwartet habe und mich natürlich richtig gefreut habe. Am Nachmittag sind wir dann noch zu einer anderen Familienfeier gegangen, auf der sicher 30 bis 40 Leute waren, die alle irgendwie mit meiner Gastmutter verwandt sind und haben (was auch sonst) dort gegessen und geredet. Am frühen Abend sind wir dann auch wieder gegangen, weil wir alle ziemlich müde waren und auch noch packen mussten. Außerdem habe ich meinen letzten Abend nochmal im Pool verbracht.

Am 26. Sind wir um 4 oder halb 5 morgens aufgestanden und haben allen Tschüss gesagt. Dann sind wir zum Flughafen gefahren und haben das Auto abgegeben. Danach haben wir eingecheckt und auf unseren Flieger gewartet. Es war voll schade wieder nach Hause zu gehen, aber irgendwie auch cool, dass zu Hause einfach New York bedeutet. 😊 Charlie´s Mutter hat uns dann vom Flughafen abgeholt und uns nach Hause gefahren. Dort war dann ein Päckchen aus Deutschland für mich, in das voll viele ein Weihnachtsgeschenk für mich reingemacht haben. Danke an alle, die da mitgewirkt (ja ich weiß ein sehr gebildetes Wort) haben und auch an Jule und Haselwanders, die mir schon früher Weihnachtspäckchen geschickt haben! Ich habe mich voll gefreut, dass ihr alle an mich gedacht habt!

So das war so mehr oder weniger alles was ich so in Florida gemacht habe. Ich wollte zum Schluss nochmal sagen, dass ich mega dankbar und glücklich bin, dass ich das alles machen konnte. Ich habe nie erwartet in meinem Auslandsjahr zu verreisen und erst recht nicht nach Florida! Ich bin richtig froh, dass meine Gastfamilie mich mitgenommen hat!

Also bis bald,

Lilli

Auf dem Weg zum Flughafen um nach Florida zu fliegen.
Der Pool in Florida
Am Strand mit Abel
Meine und Vedas Füße am Strand (sorry an alle die Füße hassen)
Und mit Veda

Und eins nur mit mir
Und nochmal ganz ohne Menschen
Sorry für den Strand-Bilder-Spam
Ich weiß nicht das schönste Bild aber es war im Disneyland!
Und nochmal ohne mich
Die Mickeymouse Brezel (nicht so gut wie deutsche, aber dafür sieht sie cooler aus))
Und das Ananaseis
Der Weihnachtsbaum
Sonnenaufgang am Flughafen bevor unserem Rückflug

 

Dezember Update

Hey,

ein, wie immer ziemlich spätes Update, auch wenn es dieses Mal nicht nur meine Schuld war. Aber wie auch immer, ich will eigentlich nicht immer alle meine Beiträge damit anfangen. Also, mein Dezember war ziemlich cool und ich habe relativ viel gemacht, deswegen könnte das hier ein bisschen länger werden. Auf jeden Fall viel Spaß beim Lesen!

Also, am ersten Dezember haben wir schon was ziemlich cooles gemacht, und zwar im Trump Tower übernachtet. Eine Freundin von meinen Gasteltern wohnt dort mit ihren 3 Kindern im 47. Stock und hat uns eingeladen. Mein Gastvater hat mich von der Schule abgeholt und dann sind wir in die Stadt gefahren, was voll Spaß gemacht hat, weil wir die ganze Fahrt Musik gehört haben und mitgesungen haben (ich weiß, das wollten jetzt alle wissen). Als wir angekommen sind, haben wir uns erstmal die Wohnung angeschaut und natürlich auch den mega coolen Ausblick über die Stadt (Bilder sind am Ende vom Artikel). Dann haben wir Essen bestellt und noch Spiele gespielt, bevor wir zum Schlafen in die Gästewohnung im 18. Stock gegangen sind. Morgens sind wir dann wieder nach oben gegangen, um zu frühstücken. Dann haben die Kinder und ich noch Slime selber gemacht, bevor sie von ihrem Vater abgeholt wurden. Außerdem war Trump an dem Wochenende in der Stadt und wir konnten von der Wohnung aus sehen, wie die Straße gesperrt wurde und er da lang gefahren ist. Gegen Mittag habe ich dann Luisa und Victoria in der Stadt getroffen. Wir waren erst essen und wollten dann zu einem Museum gehen. Schlauerweise haben wir erstmal die falsche Subway genommen, weswegen wir dann am andern Ende von Manhattan gelandet sind und alles zurück fahren mussten, aber es war ehrlich gesagt ziemlich lustig. Dann waren wir im Museum und danach am Bahnhof essen. Neben uns saßen übrigens Deutsche, was ganz lustig war, weil ich natürlich alles verstanden hab, was sie geredet haben.

Am 6. Dezember habe ich ein Paket aus Deutschland bekommen mit einem Adventskalender darin (nochmal danke dafür!). Es war zwar ein paar Tage zu spät, aber eigentlich war es ganz cool, weil ich dann mehrere Päckchen auf einmal aufmachen konnte.

Am 8. Dezember hat mich meine Gastfamilie nach der Schule abgeholt und wir sind erstmal zu unserer Lieblingspizzeria gefahren (da gibt es mega leckere vegane Pizza). Dann sind wir in Richtung Strand gefahren, weil dort auf einem Abschnitt von der Straße überall am Rand Lichterketten zu Figuren undso aufgebaut waren und man da durchfahren konnte. Ich weiß das ist jetzt eine ziemlich schlechte Erklärung, aber ich weiß nicht wie ich das sonst beschreiben soll (aber vielleicht hab ich ein gutes Bild dass ich hier noch einfügen kann).

Am 9. Dezember hat es dann zum ersten Mal geschneit, was voll cool war, vor allem für Luisa, weil sie zum ersten Mal in ihrem Leben Schnee gesehen hat. Wir sind an dem Tag auch noch in die Stadt gegangen und wollten eigentlich aufs Top of the Rock, aber es war geschlossen. Wir dachten, dass die Stadt voll schön aussieht mit dem Schnee, aber es war eigentlich nur ziemlich kalt und nicht so cool, wie wir dachten. Deswegen haben wir dann auch nicht mehr so viel gemacht und ich werde glaub auch nicht nochmal bei Schnee in die Stadt gehen.

Am 10. waren wir bei der Familie von meinem Gastvater um Hanukah/Chanukah (ich weiß nicht genau was die richtige Schreibweise ist) zu feiern. Das ist ein jüdisches Fest das eigentlich 8 Tage lang dauert und im Dezember ist, aber eigentlich nichts mit Weihnachten zu tun hat. Jeden Tag zündet man eine Kerze an einem 8-armigen Kerzenständer (Menora) an und man bekommt ein Geschenk. Wir haben es aber eher wie Weihnachten gemacht, also dass meine Gastgeschwister alle Geschenke auf einmal bekommen haben, weil wir am nächsten Wochenende nach Florida gegangen sind.

Vom 16. Bis zum 26. Dezember war ich mit meiner Gastfamilie in Florida, um die Familie meiner Gastmutter zu besuchen und dort Weihnachten zu feiern. Darüber kommt aber noch ein extra Artikel, deswegen schreibe ich darüber hier nicht so viel.

Am 31. Dezember waren wir dann aber wieder zu Hause. Luisa hat bei uns übernachtet und nachdem wir ausgeschlafen haben sind wir erstmal zu einem Diner gegangen um zu frühstücken. Danach sind wir dann zu eine Trampolinhalle gefahren. Es war ein bisschen peinlich, weil alle irgendwie jünger waren als wir und die die dort gearbeitet haben in unserem Alter, aber es war trotzdem lustig. Dann sind wir zu Charlies Großeltern gefahren, wo auch schon der Rest der Familie war. Wir haben Essen bestellt und Luisa und ich haben kurz mit Freunden geskypt, weil in Deutschland und Brasilien das neue Jahr schon angefangen hatte. Gegen 9 sind wir dann zu uns nach Hause gegangen und haben erstmal richtig coole Bilder mit Wunderkerzen gemacht. Dann habe wir noch den Balldrop angeschaut und sind dann irgendwann schlafen gegangen.

Der Dezember war richtig cool, vor allem weil wir in Florida waren. Ich hatte immer noch kein Heimweh, nicht mal an Weihnachten, was ich nicht erwartet hätte. Aber irgendwie zeigt es ja auch wie gut es mir hier geht, worüber ich richtig froh und dankbar bin.

Also bis bald,

Lilli

Ich weiß, nicht das beste Bild aber das war die Aussicht vom Trump Tower (tut mir leid, dass es falsch rum ist)
In der Stadt mit Luisa und Victoria
Das Mit-Dem-Auto-Durchfahr-Lichter-Dings, das ich versucht habe zu beschreiben (das hier ist leider auch falschrum, ich muss mal rausfinden, wie man die drehen kann)
Das coole Bild, dass wir an Silvester mit den Wunderkerzen gemacht haben

Thanksgiving

Heyy,

ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung was ich hier als Einleitung schreiben soll, deswegen fange ich einfach mal an.

Also, am 23. November war hier Thanksgiving. Wir hatten am Donnerstag und Freitag frei, also ein langes Wochenende, was ziemlich cool war. Am Mittwochabend sind Michelles Eltern aus Tennessee angekommen und ein bisschen später dann auch ihre Schwester mit ihrem Freund, die in der Stadt (also New York) wohnen. Die beiden habe ich davor schon kennenglernt, aber ihre Eltern habe ich zum ersten Mal getroffen. Wir haben dann noch zusammen Abend gegessen, aber sonst haben wir an dem Tag nichts mehr gemacht.

Am Donnerstag haben wir ausgeschlafen und dann, während wir Filme geschaut haben, Bagels gefrühstückt. Dann haben wir uns alle fertig gemacht und sind mittags zum Haus von Charlie´s Tante gegangen, wo schon seine ganze Familie war. Wir haben natürlich ziemlich viel gegessen. Es gab auch Turkey, aber den haben meine Gastfamilie und ich ja nicht gegessen. Wir hatten Tofurky, das ist so eine Art Braten aus Tofu (und ziemlich lecker) und ein paar vegane Stuffings. Außerdem haben wir „Spot it“ (das ist ein ziemlich cooles Spiel, aber ich habe jetzt keine Lust das alles zu erklären, also wie es geht undso) gespielt und geredet. Am Abend sind wir dann wieder nach Hause gegangen und haben noch einen Film geschaut, bevor wir schlafen gegangen sind.  

Der nächste Tag war dann der 24. Und Black Friday. Nach dem Frühstück sind wir erstmal alle zusammen ins Kino gegangen und haben Coco geschaut. Der Film war eigentlich voll cool und davor war noch so ein 20-minütiger Frozen Weihnachtsfilm, der auch ganz süß war. Außerdem war mein Trinken ziemlich groß (amerikanisch halt haha), weswegen ich während dem Film zweimal auf die Toilette musste, weil ich so viel getrunken hab (okay das wolltet ihr jetzt wissen). Danach waren wir in einem Diner Mittag essen (ich hatte übrigens Cookies and Cream Pancakes, falls es euch interessiert). Dann habe ich mich mit Luisa in der Mall getroffen, um Black Friday shoppen zu gehen. Es war ziemlich voll und es gab auch viele Rabatte, aber die waren jetzt nicht so mega krass, wie ich dachte. Hier ist halt alles ziemlich teuer und mit den Rabatten hat es dann halt meistens so viel gekostet, wie es in Deutschland kosten würde und deswegen konnte man jetzt keine so krassen Schnäppchen machen. Ich glaub aber nicht, dass es überall in Amerika so ist, weil es ganz sicher billigere Orte zum shoppen gibt als Long Island. Ich habe trotzdem ein paar Sachen gekauft, aber danach waren wir ziemlich müde, weil es ziemlich anstrengend war in der vollen Mall zu shoppen.

Am Samstag habe ich dann mit Michelles Schwester Apfelstrudel gebacken, aber sonst haben wir an dem Tag nicht wirklich viel gemacht. Am Sonntag ist Michelle´s Familie dann mittags wieder abgereist und wir haben uns den restlichen Tag eigentlich nur ausgeruht und Filme geschaut.

So, das ist jetzt alles, was ich an meinem Thanksgivingwochenende gemacht hab. Ich weiß, der Beitrag kam mal wieder ziemlich spät aber ich gebe mein Bestes alles wieder aufzuholen.

Also bis bald,

Lilli

Spirit Week

Hey,

tut mir leid, dass das erst jetzt kommt, aber irgendwie hab ich´s davor nicht geschafft das zu schreiben. Also, vom 23.10.2017 bis zum 27.10.2017 war in meiner Schule Spirit Week, also die Woche vor Homecoming. Wir hatten in dieser Woche für jeden Tag ein Motto, nach dem man sich anziehen konnte, wenn man will. Außerdem gab es an manchen Tagen spezielle Veranstaltungen zu denen man gehen konnte, aber darauf geh ich gleich nochmal genauer ein.

Also, am Montag war „Sportsday“, das heißt man sollte ein Trikot von seiner Lieblingssportmannschaft anziehen. Eigentlich wollte ich ein Trikot von der deutschen Nationalmannschaft anziehen, aber weil ich keins hatte, hätte ich eins bestellen müssen, und das wäre nicht rechtzeitig angekommen, also hab ich an dem Tag ganz normale Klamotten angezogen. Am Mittag habe ich dann noch einen Pulli von unserer Schule gekauft, aber sonst ist eigentlich nichts Spannendes mehr passiert.

Am Dienstag war dann „Red, white and blue Day“, also konnte man Sachen in den Farben der amerikanischen Flagge anziehen. Ich hatte eine blaue Jeans an und ein weißes T-Shirt, mit einem bisschen rot drauf an (weil das das Einzige rote ist was ich habe). Davon habe ich glaub noch ein Bild, das ist am Ende vom Artikel, falls ihr wissen wollt wie das aussah. Außerdem hat an dem Tag endlich mein Blog funktioniert, weswegen ich erstmal alles, was ich bis dahin geschrieben hatte, hochgeladen hab (Ich weiß, das hat jetzt nichts mit der Spirit Week zu tun, aber ich wollte das trotzdem erwähnen haha).

Am Mittwoch war dann „Class Day“, d.h. dass jede Stufe eine Farbe hatte, die man anziehen konnte, oder einen Pulli, von der jeweiligen Stufe, den man im Voraus kaufen konnte. Die Freshmen (9. Klässler) hatten lila, die Sophomores (10. Klässler) weiß, die Juniors (11. Klässler) blau und die Seniors (12. Klässler) schwarz. Ich habe mein Class Shirt gekauft, das ich dann (logischerweise) auch angezogen hab. Am Nachmittag war ich dann noch mit meiner Gastfamilie in der Mall und in einem Laden hat ein Verkäufer gefragt, ob Veda mein Baby ist (weil ich auf sie aufgepasst habe, während Michelle was anprobiert hat). Ich habe gesagt, dass sie meine Schwester ist (weil ich jetzt nicht erklären wollte, dass ich ein Austauschschüler bin und sie meine Gastschwester) und der Verkäufer meinte, dass wir uns voll ähnlich sehen (wobei ich ihm vollkommen zustimmen muss, weil meine Haare und Augen auch braun sind und mein Gesicht auch genau die gleiche Form hat wie Veda´s). Okay, das hatte jetzt wieder nichts mit der Spirit Week zu tun, aber das ist halt auch an dem Tag passiert.

Am Donnerstag war dann „Pyjama and Powderpuff Day“, man konnte also entweder im Schlafanzug oder in seinem Powderpuff T-Shirt in die Schule gehen. Ich habe eine Jogginghose und mein Powderpuff T-Shirt angezogen. Für alle, die nicht wissen was Powderpuff ist: An einem Tag können die Mädchen Football spielen und die Jungs üben einen Tanz ein, den sie dann in der Halbzeitpause vorführen (also sind sie sowas wie Cheerleader). Das Ganze ist freiwillig und es spielen Juniors gegen Seniors. In der Schule hat man schon gemerkt, dass beide Teams gewinnen wollten. In der Mittagspause sind z.B. welche mit einer Juniorflagge in die Cafeteria gelaufen und haben ihr Team angefeuert. Außerdem habe ich mir während Lunch noch so Glitzersteine und Junior Aufkleber ins Gesicht geklebt. Nach der Schule bin ich dann mit Luisa was essen gegangen und hab noch eine andere Hose angezogen. Dann haben sich alle auf dem Footballfeld von unserer Schule getroffen und das Spiel hat angefangen. Ich habe in der ersten Halbzeit gespielt, aber nur ziemlich kurz, weil es so viele Spieler waren, dass alle nur ein paar Minuten auf dem Feld waren. In der Halbzeitpause haben dann die Jungs ihren Tanz vorgeführt (das ist sogar auf Youtube, der Link ist https://www.youtube.com/watch?v=0If7j2-5144  für die Juniors, also mein Team und https://www.youtube.com/watch?v=kHwxtfgzf9Y für die Seniors). Leider hat mein Team verloren, aber es hat trotzdem voll Spaß gemacht, außer dass es ziemlich kalt war weil wir die ganze Zeit nur T-Shirts anhatten.

Freitag war dann schon der letzte Tag der Spirit Week. Es war „Maroon and white Day“ (das sind meine Schulfarben) und ich hatte eine normale Hose an, mein Cross Country Top und darüber einen Pulli von meiner Schule. In der letzten Schulstunde sind dann alle Schüler und Lehrer in die Turnhalle gegangen (die dann ziemlich voll war, weil auf meine Schule ca. 2000 Leute gehen). Dann haben die Cheerleader, die Turner und zwei Tanzteams von unserer Schule etwas vorgeführt. Das Ganze nennt man „Pap Ralley“ (ich hoff man schreibt das so). Nach der Schule haben Luisa und ich dann wieder etwas  gegessen und sind dann zurück zur Schule gegangen, weil dort ein Lagerfeuer war. Außerdem konnte man an mehreren Ständen Spiele spielen oder etwas essen. Ich bin an einer Kletterwand geklettert und habe eine „Soft Pretzel“ (das ist sowas wie unsere normale Brezel) probiert, die aber nicht wirklich gut, oder zumindest nicht nach Brezel geschmeckt hat. Dann haben wir noch ein bisschen das Lagerfeuer angeschaut und sind nach Hause gegangen.

Am Samstag war dann unser Homecoming Game (leider gibt es an meiner Schule keinen Ball, oder wie man das nennt). Ich habe mich morgens mit einem Mädchen von Cross Country getroffen und wir sind zusammen zur Parade gegangen. Bei der Parade laufen einfach alle Clubs (das sind sowas wie AG´s) eine Runde durch den Ort hier und ich, Gia (das Mädchen, mit dem ich mich getroffen habe) und ein paar andere sind auch mitgelaufen (auch wenn wir in keinem Club sind), weil wir nichts Besseres zu tun hatten. Danach haben wir, nachdem wir eine Weile gewartet haben, das Spiel angeschaut. Leider ist unser Football Team ziemlich schlecht, weswegen eigentlich schon nach der ersten Halbzeit klar war, dass wir verlieren. Deswegen habe ich dann noch die Vorführungen in der Halbzeitpause angeschaut und bin dann gegangen, weil es nicht so spannend war weiter zuzuschauen.

So, das war jetzt alles, was in der Spirit Week so passiert ist. Tut mir leid, dass es so spät kommt.

Also, bis (hoffentlich) bald,

Lilli

Meine wundervollen Nägel am Red, White and blue Day
Mein Juniorshirt das ich am Class Day anhatte
Ein Plakat für Powderpuff, das in der Schule hing
Mein Outfit und meine Gesichtsdeko (oder wie man das nennt) an Powderpuff
Mein Schulpulli, den ich am Maroon and White Day anhatte (ich weiß, ich schaue leicht dumm, aber ich hab das Bild morgens gemacht, bevor ich zur Schule gegangen bin und da war ich noch ziemlich müde)
Das Bonfire in der Schule…
…und Luisa und ich beim Bonfire

Danke.

Hey,

ich weiß ich wollte eigentlich noch über andere Sachen schreiben und ich hoffe, dass ich dazu auch bald Zeit (und Motivation) hab, aber ich wollte das hier jetzt kurz dazwischenschieben.

Also, die letzten Tage habe ich richtig viel gemacht und war fast die ganze Zeit in der Stadt und dabei ist mir mal wieder klargeworden, wie viel Glück ich habe. Mir geht es hier einfach richtig gut. Meine Gastfamilie ist so nett und süß und ich versteh mich so gut mit ihnen und überhaupt sind eigentlich alle Leute die ich bis jetzt kennengelernt habe total nett. Außerdem lebe ich einfach auf Long Island, eine halbe Stunde Zugfahrt von Manhattan entfernt und gehe über Weihnachten nach Florida. Ich hätte das einfach nie erwartet und bin so glücklich darüber. Und ich schreib das hier jetzt nicht um euch irgendwie zu nerven oder so, sondern um euch Danke zu sagen.

Danke,

dass ihr mich alle die ganze Zeit bei allem unterstützt (habt),

dass ihr euch mit mir und für mich freut und gefreut habt,

dass ihr in mein Abschiedsbuch geschrieben habt,

dass ihr Abschiedspartys für mich gemacht habt,

dass ihr euch mehrmals von mir verabschiedet habt,

dass ihr mich zum Flughafen gebracht habt,

dass ihr mir schreibt und fragt wie es mir geht und was ich so mache, auch wenn ich nicht gleich antworte,

dass ihr euch immer Zeit nehmt und lange aufbleibt um mit mir zu skypen, wenn ich grad mal Zeit hab,

dass ihr meine langen Sprachnachrichten anhört auf denen ich irgendwas Unwichtiges erzähle,

dass ihr das hier alles finanziert (Mama und Papa),

dass ihr mich gehen gelassen habt, damit ich meinen Traum leben kann,

dass ihr da sein werdet, wenn ich zurückkomme,

dass ihr immer für mich da seid, auch wenn ich am anderen Ende der Welt bin

 

Ich weiß, dass das jetzt ein eher ungewöhnlicher Text für mich ist, aber naja, mir war halt danach das zu schreiben. Ich bin auch meiner Gastfamilie und Leuten hier mega dankbar, aber da die alle kein Deutsch verstehen, bin ich darauf hier jetzt nicht eingegangen.

Fühlt euch alle ganz fest umarmt!

Bis bald,

Lilli

Oktober Update

Hey,

der Oktober ist einfach auch schon vorbei, deswegen kommt jetzt ein neues Update, was bei mir diesen Monat so passiert ist. Irgendwie ist es komisch. Auf der einen Seite vergeht die Zeit richtig schnell vorbei, weil ich einfach schon fast 2 Monate hier bin, aber auf der anderen Seite ist es auch schon richtig lange her, dass ich allen am Flughafen Tschüss gesagt habe und hierher geflogen bin. Aber wie auch immer, ich fange jetzt mal an darüber zu schreiben, was ich im Oktober so gemacht habe, bevor ich schon am Anfang wieder so viel schreibe, weil der Text wahrscheinlich sowieso schon ziemlich lang wird.

Also, der Monat hat damit angefangen, dass meine Gastschwester Geburtstag hatte. Wir haben aber an ihrem richtigen Geburtstag nicht gefeiert, weil am nächsten Wochenende ihre richtige Party war. Dafür sind wir an dem Tag zum ersten Mal (also zumindest ich) in die Stadt/ nach Manhattan gegangen. Wir waren eigentlich nur essen, was ich jetzt aber nicht so schlimm fand.

Am 3. Oktober war dann mein erstes (und letztes) Cross Country Rennen. Wir sind nach der Schule zu einem Ort gefahren der Sunken Meadow heißt. Dort ist ein bisschen Wald und auf der anderen Seite der Strand und das Meer. Leider sind wir nur im Wald gerannt (ich glaub 2,8 Meilen, das sind 4,5 Kilometer) aber ich bin nicht mal Letzte geworden. Es war auch gar nicht so anstrengend wie ich dachte, aber ich musste mich zwischendurch dazu zwingen weiter zu rennen, weil es nach einer Weile langweilig wurde zu rennen (vor allem weil ich keine Musik hatte). Am Abend war ich dann noch mit Charlie, Michelle und Luisa in Brooklyn bei einem Konzert von Tash Sultana. Ich glaube nicht, dass sie jemand kennt (habe ich davor auch nicht) und ihre Musik ist ein bisschen speziell im Vergleich zu den Sachen, die man sonst so hört, aber es war trotzdem voll cool dort.

Am nächsten Wochenende hat Luisa mal wieder bei mir übernachtet und wir haben eine brasilianische Süßigkeit gemacht, die „brigadeiro“ heißt und ein bisschen wie ein ziemlich süßer Schokopudding schmeckt, was richtig lecker ist. Am Samstag war dann Veda´s Geburtstagsfeier, zu der ziemlich viele Freunde und Verwandte gekommen sind. Das Motto war Teaparty und ich habe auch ein paar Bilder, aber ich glaube, dass ich auf denen zu dumm aussehe, um sie hier zu posten. Wir haben eigentlich nur geredet und gegessen, aber es war ganz cool, vor allem weil Luisa auch da und ich dadurch nicht allein war. Außerdem gab es mega leckeren veganen icecream-cake und Bagels.

Am nächsten Tag war ich dann zum zweiten Mal in New York (oder besser gesagt in Manhattan), diesmal mit den anderen Austauschschülern. Zuerst sind wir zum Empire State Building gelaufen, und wer wollte konnte auch nach oben gehen, was ich aber nicht gemacht habe, weil das Wetter nicht so gut war und ich nicht so viel Geld dafür ausgeben wollte, dass man vielleicht nicht mal wirklich was sieht. Deswegen war ich in der Zwischenzeit shoppen, was auch voll cool war. Danach waren wir Mittagessen, in einer Art großen Halle, in der ganz viele Stände waren, die Essen verkauft haben. Ich habe Pizza und eine Acaibowl gegessen, was voll lecker (aber auch ziemlich teuer) war. Dann sind wir noch zum Times Square gegangen und haben ein paar Fotos gemacht, bevor wir mit dem Zug wieder zurück nach Hause gefahren sind.

Außerdem war ich am 9. Oktober schon einen ganzen Monat lang hier. Am nächsten Wochenende war ich dann schon wieder in der Stadt (schon irgendwie lustig, dass die „Stadt“ hier einfach New York ist und nicht Weil oder Lörrach). Diesmal waren wir beim Breast Cancer Walk im Central Park und danach noch essen. Am 17. Habe ich ein Süßigkeitenpaket aus Deutschland bekommen, worüber ich mich richtig gefreut (und was ich inzwischen schon fast aufgegessen) habe.

Weil Cross Country schon im August angefangen hat, war am 20. Oktober leider schon unser letztes richtiges Training, weil wir am Montag dann nur noch einen kurzen, nicht so anstrengenden Run hatten und am Dienstag der letzte Wettkampf (der dann aber wegen dem Wetter abgesagt wurde) war. Wir sind also bei unsrem letzten Practice im Wald gerannt und haben Fotos gemacht; es war richtig schön und es ist echt voll schade, dass die Saison schon vorbei ist. Am Samstag ging es mir morgens nicht so gut, weshalb ich erstmal zu Hause geblieben bin, aber nachdem ich nochmal ein bisschen geschlafen habe ging´s mir zum Glück wieder besser.  

In der nächsten Woche war dann Spirit Week in der Schule, aber ich habe gerade beschlossen, darüber einen extra Beitrag zu schreiben, damit dass hier nicht zu lang wird. Am 29. haben Michelle und ich dann noch Kürbisse geschnitzt und vor die Tür gestellt und am 31. Oktober war dann auch schon Halloween. In der Schule waren ein paar Leute verkleidet und nach dem Unterricht bin ich noch für Safe Halloween dort geblieben. Bei Safe Halloween sucht sich eine Gruppe von Schülern ein Thema aus, dekoriert dazu ein Klassenzimmer und verkleidet sich. Dann können Familien mit ihren Kindern in der Schule herumlaufen und Trick or Treating machen, was sicherer ist als im Dunkeln draußen in der Nachbarschaft. Danach ist Luisa mit mir nach Hause gegangen und wir sind mit meiner Gastfamilie und Luisa´s Gastschwester bei uns in der Nachbarschaft rumgelaufen. Ich war nicht wirklich verkleidet; ich hatte nur schwarze Sachen an und hab eine Hälfte von meinem Gesicht wie ein Skelett geschminkt.

Mein Englisch ist glaub ich fast noch genauso gut/schlecht wie am Anfang, also auf jeden Fall fühlt es sich so an. Wenn ich es mit den ersten Tagen vergleiche, muss ich nicht mehr so oft nachfragen, weil ich etwas nicht verstanden habe, aber sonst habe nicht den Eindruck, dass mein Englisch besser geworden ist, aber ich habe ja auch noch ein bisschen Zeit, in der ich hoffe, dass es noch besser wird.

Mir geht es immer noch gut hier, mit meiner Gastfamilie verstehe ich mich super, weil sie einfach so mega nett und süß (vor allem meine Gastgeschwister) sind und auch die Leute in der Schule sind voll nett auch wenn ich immer noch keine richtigen Freunde habe. Heimweh hatte ich bis jetzt zum Glück auch noch nicht. Natürlich vermisse ich manchmal Leute, aber es war jetzt noch nie so, dass ich unbedingt nach Hause wollte oder so. Außerdem fängt alles an „normal“ zu werden, also ich habe langsam einen Alltag und es ist nicht mehr alles neu. In der Schule kenne ich mich inzwischen aus, also ich weiß wann ich wohin muss und wie ich dort am Besten hinkomme. Außerdem haben sich auch meine Gastgeschwister an mich gewöhnt; Abel nennt mich Willy und Veda sagt immer „hi“ zu mir und will dass ich sie auf den Arm nehme, wenn ich morgens nach unten komme.

So, das waren jetzt die wichtigsten oder interessantesten Sachen, die ich Oktober so gemacht habe und auch wie es mir zurzeit so geht. Ich versuche so bald wie möglich die Beiträge über die Spirit Week und die Unterschiede zu Deutschland zu schreiben und hochzuladen.

Bis (hoffentlich) bald,

Lilli

Das Kuchenbuffet an Veda´s Geburtstagsparty
Beim Breast Cancer Walk im Central Park
In Manhattan mit den anderen Austauschschülern
Trick or Treating an Halloween

 

Kurzes Zwischenupdate

Hey,

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, ist es schon eine Weile her, dass ich die anderen Artikel geschrieben, deswegen wollte ich mich mal kurz aus der Gegenwart melden. Also, ich konnte mich heute endlich bei meinem Blog einloggen und habe jetzt alles hochgeladen, was ich bis jetzt geschrieben  habe. Mir geht es immer noch richtig gut hier und ich versuche so viel wie möglich für den Blog zu schreiben, aber ich habe meistens nicht so viel Zeit (und manchmal bin ich auch nicht so motiviert). Im Moment plane ich noch über die Unterschiede zwischen Amerika und Deutschland zu schreiben  (vor allem die in der Schule) und nächste Woche ist der Oktober auch schon wieder vorbei, sodass dann auch wieder ein neues (wahrscheinlich ziemlich langes) Update kommt. Aber wenn ihr sonst noch wollt, dass ich über etwas Bestimmtes schreibe oder ihr Fragen habt, könnt ihr mir einfach schreiben oder hier kommentieren (das klingt jetzt schon fast als wär ich Youtuber haha).

Bis bald,

Lilli

September Update

Hey,

auch wenn es schon wieder eine Weile her ist kommt jetzt endlich mein September Update. Ich bin zwar noch keinen ganzen Monat hier, weil ich ja erst am 9. September hierher geflogen bin, aber ich habe beschlossen, dass ich die Updates nach jedem Kalendermonat (ich weiß das Wort klingt ein bisschen dumm, aber ich weiß nicht wie ich das sonst nennen soll) mache, und nicht nach jedem ganzen Monat den ich schon hier bin. Auf jeden Fall ist auch in der kurzen Zeit schon relativ viel passiert, weswegen ich hoffe, dass dieser Text hier nicht zu chaotisch wird. Ich bin zurzeit immer ziemlich beschäftigt (oder zu faul zum Schreiben haha), weswegen ich alle Beiträge aus Amerika erst später geschrieben habe, als sie wirklich passiert sind. Aber das hier ist der letzte Text, den ich bis jetzt nachschreiben muss und ich hoffe, dass ich es in Zukunft besser hinkriege die Artikel gleich zu schreiben, damit es nicht so verwirrend wird. Ich denke, wenn ich genug Zeit habe, werde ich auch kürzere Beiträge über manche Sachen schreiben und sonst auf jeden Fall nach jedem Monat ein Update machen. Okay, dieser Text hier ist schon wieder richtig lang, obwohl ich noch nicht mal richtig angefangen habe, deswegen sollte ich das jetzt vielleicht mal machen.

Also, noch bevor ich nach Amerika geflogen bin, habe ich mit meiner Gastfamilie geskypt. Ich hatte eigentlich überlegt, darüber einen eigenen Beitrag zu schreiben, aber dazu hatte ich nicht genug Zeit und ich glaube auch nicht, dass es darüber so viel zu sagen gibt. Ich war vor dem skypen natürlich voll aufgeregt und hatte auch ein bisschen Angst, dass ich das mit meinem Englisch nicht so gut hinkriege, aber es war wirklich überhaupt nicht schlimm. Ich habe nur mit meiner Gastmutter und meinen Gastgeschwistern geskypt, weil mein Gastvater nicht zu Hause war. Wir haben darüber geredet, was sie alles mit mir unternehmen wollen, während ich da bin, wie sehr wir uns freuen einander kennenzulernen und mein Gastbruder hat beschlossen, dass ich ein Kürbis an Halloween sein soll.

Ein paar Tage später war dann mein Flug, worüber ich einen extra Text geschrieben habe und ich hatte auch meinen ersten Schultag. Am Anfang war es ziemlich schwierig, sich in der Schule zurechtzufinden, aber inzwischen weiß ich, wo ich wann hingehen muss und auch wie die Räume nummeriert sind. Die Leute hier sind eigentlich alle voll nett; ich habe in fast jedem Fach jemanden mit dem ich mich gut verstehe und immer rede, aber ich kann jetzt noch niemanden als Freunde bezeichnen, weil ich alle noch nicht so lange kenne. Außerdem will ein Junge, mit dem ich Geschichte und Englisch habe, dass ich so tue, als wäre ich seine Cousine. Ich habe keine Ahnung wieso, aber irgendwie find ich es lustig, deswegen mache ich mit, aber es glaubt ihm eh fast keiner.

Die Schule hier ist viel einfacher als in Deutschland und ich habe nur voll wenige Hausaufgaben (was daran liegen könnte, dass ich nicht so schwere Klassen habe). Alle Tests sind entweder Multiple Choice oder Matching, also zuordnen (also so würde ich das jetzt übersetzten, aber ich bin mir nicht sicher ob das stimmt). Mein Lieblingsfach bis jetzt ist Spanisch, weil meine Lehrerin einfach mega nett ist. Ich könnte jetzt noch viel mehr über die Schule erzählen, aber ich mache noch einen extra Beitrag über die Schule hier, deswegen will ich nicht jetzt schon alles aufschreiben (mal ganz davon abgesehen, dass dieser Text hier sonst wahrscheinlich ein bisschen zu lang werden würde).

Ich bin jetzt übrigens endlich im Cross Country Team (es hat eine Weile gedauert, weil ich erst eine Bescheinigung vom Arzt gebraucht habe und es schwierig war die zu kriegen, weil ich mit meiner Versicherung zu fast keinem Arzt kann) von unserer Schule. Für alle die nicht wissen, was das ist: es ist eigentlich nur rennen, aber nicht zu lange Strecken (wie ein Marathon), sondern meistens um die 3 Meilen (das sind 4,8 km). Außerdem sind das Team und auch der Coach richtig nett, aber irgendwie hört niemand beim Rennen Musik, was ich ein bisschen schade finde, weil ich das eigentlich als Motivation brauche.

Meine einzige richtige Freundin bis jetzt ist Luisa (die Austauschschülerin aus Brasilien). Wir verstehen uns richtig gut und haben auch schon ein paar Mal übernachtet und waren in der Mall, wo ich aber nichts gekauft habe, weil ich zu geizig war und mich eh schon vollschlecht fühle, weil ich die ganze Zeit so viel Geld (eigentlich fast nur für Essen, vor allem überteuerte Acai-Bowls) ausgebe.

Außerdem war ich bis jetzt zweimal am Strand, einmal mit Luisa und Christina und einmal mit meiner Familie. Es ist voll lustig, weil ich immer voll glücklich bin, wenn ich ans Meer kann und es für mich was Besonderes ist, aber für die Leute hier ist das einfach sowas Normales wie für mich ein Wald oder so. Hier ist es noch voll warm, meistens zwischen 20 und 25 Grad, was ich richtig cool finde.

Ich schreib jetzt noch kurz über alle größeren Sachen, die ich im September so gemacht habe, damit es nicht zu lang wird, aber ihr trotzdem informiert seid. Also, bis jetzt war ich noch nicht in Manhattan, aber dafür in Brooklyn bei einem veganen Shop Up, wo man ganz viel Essen kaufen konnte, also genau das Richtige für mich. Ich war auch schon mit meiner Familie in der „Kirche“. Die Gemeinde zu der meine Gastfamilie gehört, ist keine einzelne Religion. Dort gehen Menschen aus allen möglichen Religionen hin und es geht nicht darum, dass eine Religion die richtige ist und man danach leben sollte, sondern mehr darum, zu jedem nett zu sein und jeden so zu akzeptieren wie er ist. Ich finde das richtig cool und auch die „Kirche“ ist eigentlich ein riesiges Grundstück mit einem voll großen Garten. Außerdem hatten wir neulich zwei Tage Schulfrei, weil jüdisches Neujahr war und relativ viele Leute hier auf Long Island jüdisch sind. Die Familie von meinem Gastvater ist auch jüdisch, weswegen wir uns mit ihnen zum Abendessen getroffen haben und ich alle kennengelernt habe. Und es ist ein Paket aus Deutschland für mich angekommen! Darin waren ein paar Klamotten, die ich vor meinem Abflug aus meinem Koffer aussortiert habe, weil er zu schwer war und ein Fotoalbum mit Bildern von mir seit meiner Geburt, was richtig süß ist, Danke!! Außerdem gibt es hier jetzt alles Mögliche mit Kürbis Geschmack (weil Herbst ist), zum Beispiel Kekse oder Müsli, worüber meine Gastmutter und ich uns ein bisschen lustig machen.

Wie man vielleicht gemerkt hat, geht es mir hier richtig gut. Ich bin total froh, dass meine Gastfamilie so nett ist und ich in so einem coolen Teil von Amerika wohne. Mit meinem Englisch geht es eigentlich ganz gut, also in den ersten Tagen hatte ich das Gefühl, dass es ganz voll gut war. Inzwischen finde ich zwar, dass es schlechter wird, auch wenn das irgendwie keinen Sinn macht, aber ich hoffe das ändert sich noch. In der Schule verstehe ich auch fast alles, was ich nie gedacht hätte.

So ich glaube, das war jetzt so ziemlich alles was hier im September so passiert ist. Tut mir leid, dass es schon wieder so lang geworden ist.

Bis bald,

Lilli

Vegane Pizza bei dem Shop-Up in Brooklyn
So schreibt hier jeder meinen Namen haha
Am Strand mit meiner Gastfamilie
Und noch mehr Strand…

Meine ersten Tage in Amerika

Heyy,

auch wenn es schon eine Weile her ist, werde ich jetzt über meine ersten Tage hier in Amerika schreiben.

Also, über meinen Flug und meine Ankunft habe ich ja schon geschrieben, deswegen erzähl ich das jetzt nicht nochmal haha.

 Auf jeden Fall wollte ich am meinem ersten richtigen Tag eigentlich ausschlafen, aber wegen der Zeitverschiebung bin ich schon um 8 oder so aufgewacht. Dann gab es Frühstück (cinnamon rolls und Obst, falls ihr es genau wissen wollt) und dann sind wir zu einer kleinen Farm gefahren. Dort haben wir die Eltern von meinem Gastvater getroffen, sind ein bisschen herumgelaufen, haben zu Mittag gegessen und haben ein Bild mit meinem Willkommensschild gemacht. Eigentlich wollten wir das schon bei meiner Ankunft machen, aber es war spät, wir waren alle müde und es gab irgendwie auch niemanden, der das Foto hätte machen können. Danach sind wir zu einem T-Mobile Laden gegangen um eine neue Simkarte für mein Handy zu holen, aber irgendwie meinte der Verkäufer, dass das mit meinem Handy nicht geht, weil irgendetwas gesperrt ist. Auf dem Weg nach Hause waren wir noch kurz einkaufen, dann gab es noch Abendessen und ich bin schlafen gegangen, weil ich ziemlich müde war.

Am nächsten Morgen bin ich wieder mega früh, ich glaube um 7 aufgewacht. Ich bin erst noch ein bisschen liegen geblieben, dann hab ich mich fertig gemacht weil meine Local Rep mich abgeholt hat. Sie hatte gerade eine andere Austauschschülerin aus Brasilien vom Flughafen abgeholt. Zuerst sind wir zu Panera´s Bread gefahren, um zu frühstücken. Danach sind wir zu einem anderen T-Mobile Laden gefahren, um uns um unsere neuen Simkarten zu kümmern. Der Verkäufer in dem Laden hat es sogar mit meinem Handy hinbekommen, worüber ich ziemlich froh war, weil ich keine Lust hatte ein anderes zu kaufen. Und dann sind wir an den Strand gefahren! Ich war richtig glücklich, weil ich den Strand und das Meer liebe und nicht gedacht hätte dort so schnell hinzukommen. Danach waren wir noch Mittagessen und dann hat Christina erst mich und danach Luisa (die Austauschschülerin aus Brasilien) nach Hause gebracht. Am Abend war ich noch mit meiner Gastfamilie mexikanisch essen, in einem Restaurant, indem die ehemalige Nanny von meinen Gastgeschwistern jetzt arbeitet. Es war echt lecker und voll cool sie kennenzulernen.

Mein dritter Tag hier war nicht so mega spannend, weil ich eigentlich die meiste zu Hause war. Ich bin wieder richtig früh aufgewacht und hab dann versucht nochmal einzuschlafen, was aber leider nicht geklappt hat. Deswegen habe ich dann geduscht, gefrühstückt und meine Koffer ausgeräumt. Am Mittag bin ich mit meinem Gastvater Pizza essen gegangen und abends haben wir meine Gastgeschwister (von der Schule) und meine Gastmutter (von der Arbeit) abgeholt und sind zu Target und Staples gefahren um ein paar Schulsachen für mich zu kaufen.

Am Mittwoch war dann auch schon mein erster Schultag. Ich musste ziemlich früh aufstehen, was aber kein Problem war, weil ich wegen dem Jetlag sowieso schon wach geworden bin. Mein Gastvater hat mich zu Luisa gefahren, wo uns dann Christina abgeholt hat. Wir sind dann zusammen zur Schule gefahren, haben unseren Stundenplan erstellt und mussten dann auch gleich schon in den Unterricht. Unsere erste Stunde war Lunch, was wir zum Glück zusammen hatten, aber es war trotzdem ein bisschen komisch zwischen all den Leuten, die sich schon kannten, zu sitzen. Danach musste jeder allein zu seiner nächsten Stunde. Die Schule ist richtig groß, weswegen es echt voll schwierig war, sich zurechtzufinden, aber zum Glück hat mich eine Sekretärin zu meinem Raum gebracht. Ich hatte zuerst US History und die Klasse hat einen Test geschrieben, den ich mitschreiben musste. Ich hatte natürlich keine Ahnung, aber wenigstens war alles Multiple Choice, sodass ich einfach irgendeine Antwort auswählen konnte, die gut klang. Danach bin ich zu meinen restlichen Fächern gegangen, die ich sogar gefunden hab, wenn auch nicht ganz ohne Hilfe. Ich bin am Anfang von jeder Stunde immer zum Lehrer gegangen und hab gesagt, dass ich neu bin und eine Austauschschülerin aus Deutschland und dann wurde ich meistens den Schülern vorgestellt. Alle waren total nett und Spanisch hat mir am besten gefallen. Nach der Schule hat mich dann Charlie (mein Gastvater) abgeholt. Zuhause angekommen bin ich erstmal in mein Zimmer gegangen und habe mich ausgeruht und am Abend bin ich dann mit Michelle (das ist meine Gastmutter) zu einem Nagelstudio gegangen, um uns die Nägel machen zu lassen (ja ich weiß, dass ist sehr ungewöhnlich in einem Nagelstudio haha).

Okay, dieser Text ist jetzt schon wieder ein bisschen lang geworden, auch wenn ich versucht hab, mich kurz zu fassen. Tut mir leid, dass ihr so viel lesen musstet. Wenn ihr wollt, dass ich über etwas Bestimmtes schreibe, zum Beispiel Unterschiede zwischen der Schule in Deutschland und Amerika, dann sagt mir einfach Bescheid und dann mach ich das (wenn ich genug Zeit und Motivation hab haha).

Also, bis bald

Lilli

Das ist das Bild mit meinem Willkommensschild. Die Deutschlandflagge ist falschrum, das war meine Gastschwester und wir haben es zu spät gemerkt.
Der Strand, an dem ich mit Luisa und Christina war.